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Andreas Redtenbacher - A.R. Priester, Professor- Augustiner-Chorherr
(17 Fotos)

Beitrag von Brigitte Schwarz
08. März 2018
Erzbischof Lackner sagte in seiner Predigt: "A. Redtenbacher ist vom Gottesdurst durchwirkt und geprägt !" Und weiter, die Klöster sind Leuchttürme und Gegenlichter zu einem immer mehr rationalisierten Alltag, auch in der Kirche. Der Jubilar sprach nach dem Abschluss des Festaktes über sein persönliches Lebenszeugnis, das eigentlich nur als Rechenschaft gelingen kann. So tat er dies in einer geistlichen Übung für alle. Wo waren die Spuren Gottes in seinem Leben ? Alles war Gnade und geschenkte Identität, wie sich die Puzzlesteine größere und kleinere, bis hier her gefügt haben. Umwege des Lebens werden rückblickend nur zu scheinbaren Umwegen. Die eigene Rechnung ist nicht meine eigene Rechnung, sondern Fügung vom Herrn ! Da ist Er und da bin ich ! Staunend und verstummend, sehe ich, was ER mir im Leben zugemutet hat, es sind SEINE Spuren, inmitten der meinen. Glauben und Leben, Ruf und Antwort, mein Weg zum Priester: Durch die fundierte Ausbildung, die meine Eltern ermöglichten, erlebte ich in der Volksschule der Schulschwestern, durch Sr. Anzilla im Religionsunterricht, meine erste Erfahrung von Berufung, sie erzählte uns die biblische Begebenheit, wo Jesus Petrus dreimal fragt, liebst du mich ? .. dann fragte Sr. Anzilla, "wollt ihr nicht auch wie Petrus werden ? Weil Jesus Petrus so liebte, rief er ihn in seine Nachfolge. Fragt euch, ob nicht auch ihr in seine Nachfolge gerufen seid !"Das ließ mich nie wieder los. Die nächste Etappe war das Osterfest 1969 in St. Josef, wo ich als Ministrant ganz nah an der Liturgie war und plötzlich erfasste mich der Gedanke, Tod und Auferstehung meinen mich selbst - ich darf wie ER der Sünde sterben (Kreuz) - weil er mir das Auferstehungsleben schon in der Taufe geschenkt hat ! So empfinde ich bis heute eine tiefe Ehrfurcht, wenn Menschen von Jesus berufen werden. Pfarrer Schubert hat schon damals, die neue Liturgie umgesetzt und so war ich früh, damals noch unbewusst, mit der Liturgie verbunden. Mein Weg in den Orden: Vorerst wollte ich Weltpriester werden, doch dann hatte ich mit Unruhe zu kämpfen, weil ich erkannte, große Ereignisse in der Kirche, sind immer von Orden ausgegangen. So riet mir mein kluger Beichtvater, Orden von innen anzuschauen. So hat mich wohl der HERR zu den Augustiner-Chorherren geführt. Hier konnte ich Pastoral, Wissenschaft und Glauben vereinen. So wurde mein Weg zum Pius-Parsch-Institut geebnet. 2011 wurde mir die Leitung übertragen und ich darf mit meinen Mitarbeitern und Kollegen, noch viele "Schätze" von der Pius Parsch heben. Was ist die Essenz meines Lebens ? Baustein um Baustein haben so sich zum vorläufigem Ganzen gefügt - der rote Faden mündet in der Liturgie-Wissenschaft als Professor, integriert als Priester und Chorherr. Jede Etappe hätte auch anders kommen können, aber aus dem Geheimnis der Gnade ist es geworden was es ist. Es ist was es ist, sagt die Liebe nach Erich Fried - Die Liebe ist Gott sagt uns die Schrift ! Im Feuer dieser Liebe wird auch Liturgie zum Leben ! Sie führt uns hinein in die Gegenwart Gottes und kommt zurück in unser konkretes Leben!