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Bericht von der Pfarrgemeinderatssitzung
Herausforderungen in der Pfarrgemeinde


Bei der Sitzung des Pfarrgemeinderates wurden einige Herausforderungen, die in dieser Amtsperiode des Pfarrgemeinderates auf unsere Pfarrgemeinde zukommen werden, diskutiert. Viele treue Mitarbeiter, deren jahrelange Tätigkeit viel zur Lebendigkeit der Pfarrgemeinde beitrug, haben angekündigt, ihren Arbeitseinsatz in naher Zukunft zurückschrauben zu müssen. Unser Herr Pfarrer sprach ihnen ausdrücklich seinen Dank und seine Anerkennung für die Unzahl an geleisteten Arbeitsstunden aus.

Der anstehende Generationswechsel wird eine große Herausforderung in unserer Pfarrgemeinde sein. In diesem Zusammenhang wurden einige Punkte besonders herausgegriffen: Es wäre schön, wenn man genug Lektoren finden könnte, so dass beide Lesungen, die Fürbitten und die Verlautbarungen von verschiedenen Personen gelesen werden könnten. Daher fordert der Pfarrgemeinderat alle Messbesucher, die bereit wären, einen mehr oder weniger regelmäßigen Lektorendienst zu übernehmen, auf, sich bei Frau Schreiber zu melden. Außerdem soll in Zukunft in eine Liste aufliegen, in welcher Personen, die zu einem solchen Dienst bereit wären, ihre Telefonnummer hinterlassen können. Es wäre schön, wenn alle derzeitigen Lektoren auch dann wenn sie nicht zum Lesen eingeteilt sind, vor der Messe kurz in die Sakristei nachfragen würden, ob ihre Dienste doch gebraucht werden.

Der Generationswechsel betrifft auch das Thema Familien. Die einzelnen Ausschüsse und Gruppen, welche mit Familien zu tun haben, werden demnächst eingeladen, sich zusammen zu setzen und ein Konzept für die Familienarbeit in St. Leopold erstellen. Außerdem wäre vorstellbar, dass die 3 Familienrunden unserer Pfarre, deren Kinder bereits groß sind, junge Familien zu einem Treffen einladen, bei dem unter anderem die Möglichkeit zur Bildung einer neuen Familienrunde vorgestellt werden soll. Details dazu werden noch ausgearbeitet, junge Familien sollen aber auf jeden Fall angesprochen und eingeladen werden, sich einzubringen.

Auch die Vorbereitung von diversen Pfarrfesten wurde diskutiert, da das Festkomitee tatkräftige Unterstützung sucht. Das Pfarrfest, den Pfarrball, das Essen zu Fronleichnam und viele weitere schöne Stunden in unserer Pfarre verdanken wir dem Festkomitee. Wer bereit ist, bei Vorbereitung und Gestaltung auch nur einzelner Feste mitzuwirken, möge sich bitte bei Frau Schreiber melden.

Als letzter Schritt in der Renovierung unserer Kirche soll ein fester Volksaltar aus Stein an Stelle des beweglichen, hölzernen Altars in unsere Kirche kommen, wie es durch die Richtlinien des Pastoralamts vorgeschrieben ist. Dabei ist auch eine Umgestaltung des ganzen Presbyteriums geplant, sodass ein stimmiges Gesamtbild entsteht. Ehe jedoch über einzelne Entwürfe diskutiert werden kann, wird es wohl noch einige Zeit dauern, da davor noch einiges bezüglich Denkmalschutz mit dem Referat für Denkmalpflege der Erzdiözese geklärt werden muss. Bei der Finanzierung wird uns die Erzdiözese unterstützen, Details sind jedoch noch nicht geklärt.

Ein neues Gotteslob ist erschienen und wird für die Pfarre angeschafft. Das neue Gotteslob wird die Format der bisherigen Großausgaben haben.

Ab Herbst soll eine regelmäßige Jugendkatechese angeboten werden, möglicherweise im Rahmen des bereits seit diesem Jahr angebotenen wöchentlichen Donnerstagsjugendgebets.

In Zukunft ist es angedacht, zweimal jährlich eine etwas umfangreichere Ausgabe der Pfarrzeitung an alle Haushalte im Pfarrgebiet zu verschicken.

Es wurde angeschnitten, dass grundsätzlich auch die Ministranten bei der Wandlung als Zeichen des Respekts vor dem im allerheiligsten Sakrament anwesenden Herrn knien sollten. Außerdem wurde festgestellt, dass viele der erwachsenen Ministranten aus gesundheitlichen Gründen nicht knien können, ebenso wenig wie die Kerzenträger. Die Frage, ob die jungen Ministranten zum Zeichen der Einheit und aus Solidarität mit jenen, welchen das Niederknien schwer fällt, stehen sollen oder aus Respekt vor dem Herrn knien sollen wurde nicht endgültig geklärt.

Die Reliquie des Heiligen Leopold, welche im Eigentum der Pfarre ist und bisher an das Diözesanmuseum verliehen war, wird nun im Stephansdom ausgestellt. Wie bisher wird die Pfarre St. Leopold sie zu besonderen Anlässen wie dem Patrozinium kurzzeitig in unsere Kirche holen.

Am 11.10.2012 beginnt das Jahr des Glaubens, welches von Papst Benedikt XVI ausgerufen wurde. Anlässlich dieses Jahres des Glaubens soll ein auswärtiger Priester gebeten werden, als Beichtvater in unsere Pfarre zu kommen und Vorträge zum Sakrament der Versöhnung anzubieten. Details dazu werden noch geklärt. Wer Ideen hat, welche Initiativen unsere Pfarre im Jahr des Glaubens sonst noch setzen könnte, wird gebeten, diese am besten an einen der Pfarrgemeinderäte weiter zu geben.